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Gerontopsychosomatik

Unser ganzheitliches Behandlungskonzept

Das Älterwerden ist mit dem Auftreten vielfältiger Lebensveränderungen verknüpft, an welche sich der ältere Mensch anpassen muss.

Kritische Lebensereignisse wie Berentung, der Auszug der Kinder, Veränderungen der Wohnverhältnisse wie z.B. Auszug aus einem zu groß gewordenen Haus oder Integration ins betreute Wohnen und die Erkrankung oder gar der Verlust wichtiger Bezugspersonen erfordern  teils auch aufgrund dabei  sich im zwischenmenschlichen Bereich ergebender Rollenwechsel eine Adaptation oder Neuorientierung.

Dies obwohl die Anpassungsfähigkeit des älteren Menschen durch körperliche Erkrankungen mit gegebenenfalls daraus resultierenden Schmerzen, Mobilitätseinschränkungen, vermehrter Hilfsbedürftigkeit  oder auch kognitiv-mnestischen Defiziten minimiert sein kann.

Diese Lebensveränderungen und häufiger dabei auftretende insuffiziente Anpassungsversuche können zu psychischen Erkrankungen wie Depressionen,  Angststörungen oder somatoformen Störungen führen. Auch das Nutzen von Suchtmitteln als eine Form einer insuffizienten Problembewältigungsstrategie kann dann selbst Krankheitswert erlangen.

Somatische und psychische Erkrankungen weisen dabei viele Überschneidungen und Wechselwirkungen zueinander auf. So können depressive Erkrankungen mit vielen körperlichen Symptomen einhergehen, körperliche Erkrankungen wie Störungen des Hormonsystems, des kardiovaskulären Systems, der Stoffwechselfunktion und vor allem Erkrankungen des Gehirns  können mannigfaltige psychische Symptome bis hin zu wahnhaftem und halluzinatorischem Erleben sowie Persönlichkeitsveränderungen  hervorrufen.  Auch Defizite im Bereich der Krankheitsverarbeitung und die negativen Auswirkungen von Erkrankungen auf die Lebensqualität können sich in psychischer Hinsicht gravierend auswirken.

Auftretende kognitive Störungen und Einschränkungen der Gedächtnisfunktion verunsichern und verängstigen ältere Menschen häufig sehr und weisen eine Vielzahl möglicher Ursachen auf. Dabei ist insbesondere auch die Abgrenzung zu einer Pseudodemenz im Rahmen von Depressionen für eine suffiziente Bewertung und Behandlung der Symptomatik wichtig.

Faktoren wie Multimorbidität, Multipharmazie, eingeschränkte Nieren- oder Leberfunktion stellen dabei erhöhte Anforderungen hinsichtlich einer erfolgreichen medikamentösen Behandlung.

Die Auseinandersetzung mit dem bisherigen Leben, die Bilanzierung desselbigen, aber auch die Reaktivierung traumatischer Erlebnisse kann im höheren Lebensalter zu Krisen und psychischen Symptomatiken führen.

In den Dr. Römer Kliniken wurden die Möglichkeiten der Psychotherapie älterer Menschen schon früh erkannt und in den letzten Jahren durchweg gepflegt und ausgeweitet. Es wurde ein eigenständiges Behandlungskonzept für ältere Menschen etabliert.

Wir bieten ein spezielles, multidisziplinäres, komplexes Behandlungskonzept an, das die Besonderheiten des älteren Menschen berücksichtigt und ihn in psychosozialer, geistiger und körperlicher Hinsicht stabilisieren und fördern soll.

Die Wiederherstellung einer größtmöglichen Eigenständigkeit und Lebensqualität stellen dabei die übergeordneten Ziele der therapeutischen Maßnahmen dar. Die differenzierte Behandlung psychischer Störungen, die Förderung individueller Ressourcen und die Wiedereingliederung ins soziale Umfeld sollen dem älteren Menschen ein Höchstmaß an Autonomie und Lebensfreude  zurückbringen.

Es erfolgt eine interdisziplinäre Behandlung, in welche Psychiater, Psychologen, Neurologen,  somatisch tätige Ärzte, aber auch Co-Therapeuten wie für Kreativverfahren, Sport und Entspannungs- und Körpertherapien involviert sind.

Nach einer medizinischen und psychologischen Diagnostik wird ein individuelles Behandlungskonzept erarbeitet.

Das Therapiekonzept setzt sich dabei aus folgenden Bausteinen zusammen:

Psychotherapeutische Behandlung:

  • Einzelpsychotherapie
  • Spezifische Gruppenpsychotherapie für ältere Patienten (nach Hautzinger)
  • Konzentrations- und Gedächtnistraining
  • Psychoedukation / Gesundheitsförderung (Informationen über Mechanismen der Krankheitsentstehung und der Therapieansätze)
  • Sinneswahrnehmungsgruppe (euthyme Gruppe)

Beschäftigungs-, Gestaltungs- und Kunsttherapie:

  • Ergotherapie
  • Kunsttherapie (Malen, Arbeiten mit Ton und Speckstein, Märchenmalen)
  • Musiktherapie (u.a. Einzel-, Gruppentherapie, Musikhören, Gospelchor)
  • Natur-, Arbeitstherapie (Gartentherapie, tiergestützte Therapie)

Entspannungs- und Körpertherapien:

  • Gymnastik
  • Balneophysikalische Behandlungen
  • Autogenes Training
  • Progressive Muskelentspannung nach Jacobson
  • Atemtherapie für Senioren

Begleitende Angebote

Neben den oben genannten Therapien werden regelmäßig seniorengerechte Unternehmungen und weitere Aktivitäten angeboten.

Die Pflege bietet Unterstützung in Aktivitäten des täglichen Lebens.

Der Sozialarbeiter gibt Informationen und Unterstützung hinsichtlich Behandlungs-, Hilfsangeboten im ambulanten Bereich, Wohnmöglichkeiten, wobei rechtliche, versicherungstechnische  und finanzielle Aspekte mit beinhaltet sind.

Behandlungsindikationen:

  • Depressive Erkrankungen
  • Anpassungsstörungen im Rahmen der Bewältigung von Altersprozessen
  • Angst- und Zwangsstörungen
  • Somatoforme Störungen
  • Beginnende dementielle Entwicklungen / kognitiv-mnestische Störungen
  • Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis mit im Vordergrund stehenden Symptomen eines Residualsyndroms oder Formen wahnhaft-halluzinatorischen Erlebens
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Erkrankungen als Folge psychischer Traumatisierungen im Lebensverlauf (z.B. posttraumatische Belastungsstörungen)

Es werden in unserer Klinik hinsichtlich der Schwere der Symptomatik jene Erkrankungen behandelt, die noch keine geschützte Unterbringung im Akutbereich erfordern.

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Patienten mit privater Krankenversicherung und gesetzlich versicherte Patienten mit privater Zusatzversicherung benötigen vor der stationären Aufnahme eine Kostenzusage ihrer privaten Krankenkasse (nicht von der gesetzlichen Krankenkasse). Zahlungen vor Ort erfolgen präferiert per EC-Karte.

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Manche Krankenkassen schreiben vor, dass die stationäre Einweisung durch einen Facharzt erfolgen sollte.

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