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Versichertenstatus

Rehaklinik

Für eine Rehabilitationsmaßnahme bieten die Dr. Römer Kliniken einen familiären, Überschaubarkeit und Geborgenheit vermittelnden Raum für eine wirksame Therapie auf wissenschaftlicher Grundlage. Im Mittelpunkt steht ein vielseitiges Therapieangebot, welches von einem interdisziplinären Team kompetenter Mitarbeiter am individuellen Bedarf ausgerichtet wird.

Die Dr. Römer Kliniken verfügen über eine Rehabilitationsklinik mit 34 Betten. Dort können rentenversicherte Patienten, aber auch gesetzlich Krankenversicherte behandelt werden. Behandlungen über die Berufsgenossenschaften sind ebenfalls möglich.

Für eine Rehabilitationsbehandlung ist die Antragsstellung beim Kostenträger und dessen Genehmigung vor Antritt der Behandlung erforderlich. Wir bieten Rehabiltationsbehandlungen in unserem breiten Indikationsspektum der Fachgebiete Psychosomatik, Psychiatrie und Psychotherapeutische Medizin an.

Eine Rehabilitationsbehandlung ist indiziert bei chronischen Leiden, Folgeerkrankungen, zur Nach- und Weiterbehandlung bei Störungen nach Abschluss der Akut-Behandlung und der diagnostischen Phase. Eine Krankenkassenrehabilitation kann auch bei älteren Patienten, Rentnern (Gerontopsychosomatik) und bei familienversicherten Patienten durchgeführt werden.

Schwerwiegende und chronisch verlaufende psychische und psychosomatische Erkrankungen müssen nach einem anderen Konzept behandelt werden, da oftmals eine Heilung bzw. restitutio ad integrum nicht möglich ist.

Die Rehabilitation dient der „Wiederherstellung“ und Wiedererlangung von eingebüßten Fähigkeiten und Fertigkeiten. Sie soll eine Verschlimmerung, die zur Berentung bzw. Pflegebedürftigkeit führen kann, verhüten und die Wiedereingliederung in den Alltag fördern.

Coping

Zu einem Schlüsselbegriff der rehabilitativen Medizin wird die Bewältigung (engl.: coping). Darunter werden die Bemühungen der Person im Denken, Fühlen und Verhalten zur Überwindung innerer und äußerer Belastung in ihrer Beziehung zur Umwelt verstanden, die nicht routinemäßig überwindbar sind. Hierfür gilt es, grob die individuell unterschiedlichen Ressourcen zu erfassen, zu stärken und durch geeignete therapeutische Maßnahmen die Bewältigung zu verbessern.

Die Rehabilitationsmaßnahme ist darauf gerichtet, eine drohende Beeinträchtigung der Teilhabe abzuwenden beziehungsweise eine bereits eingetretene Beeinträchtigung an der Teilhabe zu beseitigen, zu vermindern oder deren Verschlimmerung zu verhüten. Eine drohende Beeinträchtigung der Teilhabe liegt vor, wenn neben Schädigungen nicht nur vorübergehende alltagsrelevante Beeinträchtigungen der Aktivitäten bestehen. Die Rehabilitationsbedürftigkeit wird vor Antritt der Rehabilitationsmaßnahme von den zuständigen Kostenträgern geprüft.

Ganzheitliche therapeutische Behandlung

Unsere ganzheitliche therapeutische Behandlung zielt auf eine psychische Stabilisierung und Befindensbesserung ab, die Verminderung von negativen Affekten wie Depression und Angst, Verbesserung der Selbstwahrnehmung, Verbesserung von Selbstakzeptanz und Selbstwertgefühl, Korrektur dysfunktionaler Kognitionsmuster, Reduzierung von körperlichen Krankheitssymptomen, Erkennen möglicher funktionaler Aspekte von Krankheitssymptomen und Verbesserung der eigenen Kompetenz im Umgang mit Funktionsstörungen.

Wir behandeln Patienten, die wegen der ihnen zugrunde liegenden psychischen Störung einer intensiven psychiatrischen bzw. psychotherapeutisch-psychosomatischen Behandlung bedürfen; insbesondere wenn bisherige ambulante Therapiemöglichkeiten keine ausreichende oder ausreichend rasche Besserung erbrachten, soziale und berufliche Funktionseinschränkungen entstanden sind oder verhindert werden sollten oder eine vorübergehende Herauslösung aus dem sozialen Umfeld notwendig erscheint.

Die Behandlung erfolgt in der Regel stationär. Nach Absprache kann auch eine teilstationäre Behandlung der Patienten erfolgen.

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